Ein kleines Dorf an Rande des Spitalwaldes
Haslach unser Dörflein klein...
Haslach – lange Zeit kleinstes Dorf des Oberen Gäu, wurde bis ins 19. Jahrhundert auch „Weiler“ genannt. Seine erste urkundliche Eintragung stammt vom 1. November 775. „Unser Dörflein klein“ kann also auf eine sehr lange Geschichte zurück blicken. Allerdings vergehen bis zur nächsten urkundlichen Erwähnung auffallend viele Jahre. Erst 1288 bekam das Kloster Bebenhausen Grundstücke und Einkünfte und erwarb dort weiteren Besitz 1291 vom Herrenberger Bürger Heinrich Lupe.
Am 14.12.1307 gibt Johann von Mörsberg dem Pfalzgrafen von Tübingen ein Gut in dem Dorf Haslach zurück, das er von ihm gekauft hat. Nachdem die Verarmung und Verschuldung der Tübinger Pfalzgrafen unaufhaltsam fortschreitet, müssen diese am 10.02.1382 die Gäustadt mit den umliegenden Ortschaften dem Grafen Eberhard von Württemberg verkaufen. Ein wichtiges Datum, denn von nun an ist die Herrschaft der württembergischen Fürsten auch über Haslach unbestritten.

