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Autorenlesung

Sylvia Smuda: "Souvenir Francais"

Teil 3 der Trilogie...

Sibylle weiß dass sie in Ostberlin Halbschwestern hat, die Zwillinge Christel und Monika, Folgen einer Liebschaft zwischen ihrer Mutter und einem französischen Zwangsarbeiter kurz vor Ende des 2. Weltkriegs. Ein Leben lang hat sie die Existenz der beiden, die gleich nach ihrer Geburt zur Adoption freigegeben wurden, negiert und den Kontakt zu ihnen verweigert.
Nach mehr als fünzig Jahren ergibt sich ein kurzes Treffen mit Monika. Sibylle bietet ihr spontan an, sich mit ihr gemeinsam in Frankreich auf die Suche nach deren Vater zu machen. Auf der Fahrt kommen sich die beiden näher.
Während Sibylle nur schwer mit dem plötzlichen Umbruch in ihrem Gefühlsleben zurecht kommt, steigt Monikas Nervosität mit jedem Kilometer den sie sich dem Wohnort ihres noch nie gesehenen Vaters nähern.


Weitere Bücher der Trilogie:

"Bergwelt"

Frühjahr 1938, Ein junges Paar, Waldo und Dora, kauft ein Weinberghäuschen unweit der Stadt, nicht ahnend, dass dieses Fleckchen Erde für viele Jahre seine Rettungsinsel wird.
Ein Jahr später bricht der Krieg aus und Waldo wird eingezogen. Nach wiederholten verheerenden Luftangriffen flüchtet Dora sich in die Einsamkeit des Berghäuschens, wo sie Julien, einen französischen Kriegsgefangenen kennen lernt. Acht Wochen verbringt sie mit ihm im Liebestaumel. Dann ist der Krieg aus und Julien kehrt in seine Heimat zurück.
Als Dora von der Verabschiedung am Bahnhof heimkommt, steht Waldo oben am Bergweg.
"Wilde Wege"

Die junge Sibylle flüchtet 1959 nach dem Tod des geliebten Vaters aus der DDR in den Westen, die neue Heimat ist Stuttgart.
Sylvia Smuda erzählt von Beat-Shows in Feuerbach und von Sommern im Freibad Killesberg, von Ferienjobs und Schulsorgen, von der ersten Liebe und von schlimmen Sorgen mit der herrischen, verhärmten Mutter.
Doch die Heldin ist wacker, sie geht ihren eigenen Weg. Sie macht gegen alle Widerstände das Abitur und beschließt, Lehrerin zu werden.
Ein steiniger Weg ins Glück.