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Autorenlesung

Sylvia Smuda: "Der Sohn aus der Kälte"

Sylvia Smudas neuer Roman spielt in Herrenberg, Tübingen und Stuttgart. Er hat ein hochaktuelles Thema zum Inhalt:
Nach einer erfolgreich abgeschlossenen In-Vitro-Fertilisation bleiben oft befruchtete Eizellen übrig, wenigzellige Embryos, die bei minus 196 Grad gelagert werden. In den USA können die leiblichen Eltern entscheiden, ob diese „Kinder“ vernichtet oder zur Adoption freigegeben werden. In den letzten zehn Jahren, seitdem diese Möglichkeit besteht, sind etwa einhundert solcher Kinder geboren worden.
Marco, der fiktive Protagonist dieses Romans, ist einer von ihnen. Kurz vor seinem 18. Geburtstag erfährt er von den Umständen seiner Entstehung.
Wie wird der junge Mann die Wahrheit verkraften?


Dieses Buch ist eine Widmung an Haslach,
es spielt zum großen Teil hier im Ort.

Der 18jährige Marco wächst in Haslach auf, der Steinbruch kommt zur Sprache, der Katzenbuckel, ein bestimmtes Grundstück, das die Haslacher erkennen werden. Er geht in Herrenberg zur Schule (auch wenn die Stadt nie namentlich erwähnt wird), die Stiftskirche wird genannt, das Andreae Gymnasium, der Fußweg nach Haslach, die Erdbeerfelder, der Ackermann Kreisel und ...