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Auf und ab in der Gemeinde

Auf und Ab in der Gemeinde

Es folgt ein Auf und Ab im Leben der Gemeinde, der Kirche und der Schule. Beachtlich ist die sich weiter stärkende Selbstverwaltung des Dorfes. Der Schultheiß als Ortsoberhaupt ist mit einer bescheidenen Besoldung nicht besonders gut bestallt. Die Kirche wird in all den Jahren als sehr klein und baufällig bezeichnet.

Abbildung: Pferdefuhrwerk in Haslach -

1734 bereits heißt es, sie müsse von Grund aus neu aufgebaut werden; „die Leute mehren sich". Aber erst 1790, nachdem die Seelenzahl inzwischen auf über 290 angewachsen war, wird vom Abbruch der alten Kirche berichtet.
Schülerzahl (winters 55, sommers 43) ein sehr geringes Einkommen.
Haslacher Schulmeister hatten allerlei Widrigkeiten zu ertragen: So klagen sie des öfteren, dass die Eltern ihre Kinder wegen der Arbeiten auf dem Feld und im Stall vom Unterricht fernhielten. Ihr Lerneifer sollte durch einige Geldprämien belohnt werden (1796/97) - Der Schulraum, an sich schon zu eng, war zum Teil mit den Früchten des Fleckens belegt
Inzwischen ist die Einwohnerzahl auf über 300 angestiegen. Sie wächst freilich recht langsam (1815: 313 — 1862: 332 — 1875: 419 — 1908: 490) und wurde auch durch Ab- und Auswanderungen immer wieder geschwächt.

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